Zwischenspiel

Durch die vielen Ereignisse und Reparaturen kommen wir erst jetzt wieder dazu, den Blog mit neuen Beiträgen zu versehen.

Dafür planen wir aber in der nächsten Zeit wieder aktiver zu werden. Nun aber der Reihe nach:

Nachdem wir das Sommerlager, unseren Ziegenacker auf St. Kitts verlassen hatten, ging es nach einem Ruhetag in der White House Bay direkt die 200 sm nach Martinique.

Hier waren wir eine Woche im Hafen, um die notwendigen Reparaturen an der Elektrik vornehmen zu lassen. Danach liefen die Solarzellen und der Windgenerator wieder. Allerdings machte der Panda Stromgenerator arge Probleme. Der Motor selbst lief zwar einwandfrei, aber der zugehörige Konverter wandelte den Strom nicht um. Es stellte sich heraus, dass eine Platine defekt war. Keine Chance das Ding hier zu besorgen. Es musste aus Frankreich eingeflogen werden. Das wurde langwierig und teuer. In der Zwischenzeit wollten wir aber nicht untätig verbleiben bis zur Ankunft unseres Sohnes Björn, der am 19.12. für 14 Tage einschweben wollte.

Dann gab auch noch der Beibootmotor den Geist auf. Abriss der Schraube von der Welle. Eine Sollbruchstelle, die verhindern soll, dass bei Grundberührung das Getriebe zerstört wird. Hier gelang es uns Ersatz aufzutreiben und mit Hilfe von Armin, der gerade im Lande war und sein baugleiches Boot Moana wartete, den Propeller neu zu verankern. Dennoch waren wir trotz erfolgreicher Reparatur mit der Leistungsfähigkeit nicht so recht zufrieden. Da kam der Tipp von Christian (SY-Fürrit) gerade recht, dass auf St. Lucia neue 10 PS Motoren zu einem annehmbaren Preis angeboten würden (sage und schreibe 1000 Euro billiger als auf Martinique). Kurz entschlossen ging es also zum Kauf eines neuen Motors nach St. Lucia. Den alten wollten wir second hand in Martinique verkaufen. Viel Zeit hatten wir auch nicht mehr, da sich der 19. näherte, wir mit Björn trotz defektem Panda in den Süden wollten. Das Boot musste auch noch entsprechend verproviantiert werden und wir mussten uns darauf einstellen mit dem Wasser sparsam umzugehen, da ohne Panda, kein lauffähiger Wassermacher.

Noch auf dem Weg zum Schiffshändler wurde dann am 20.12. Björn der Motor direkt auf dem Weg durch die Werft abgekauft.

Dann war Aufbruch angesagt. Über die Marigot Bay auf St. Lucia ging es nach Bequia und von dort nach Mayreau, wo wir locker mit Sarah und Christian für Weihnachten verabredet waren. Am 24.gab es dann standesgemäß Lobster am Strand. Die Tage mit Björn vergingen wie im Fluge und wir haben viel über seinen neuen Job diskutiert. Dabei bummelten wir über Sandy Island, Petit St. Vincent, Petit Martinique langsam wieder Richtung Martinique. Silvester haben wir in der Rodney Bay auf St. Lucia verbracht. Inge und Björn sind noch vor dem Feuerwerk eingeschlafen. Ja Seefahrt ist anstrengend. Am 3.1. haben wir Björn zum Flieger gebracht und den Leihwagen genutzt, noch einmal voll zu bunkern. Am 4. sollte das Teil für den Panda eingebaut werden und wir mussten gegen Mittag wg. Vorbestellung die Marina verlassen. Beides klappte sozusagen mit dem Glockenschlag. Nach den aufregenden und anstrengenden Tagen haben wir uns in St. Anne zwei Tage Ruhe vor Anker gegönnt.

Danach der endgültige Aufbruch in den Süden, aber mit verminderter Geschwindigkeit.

Über Rodney Bay, die Pitons, Bequia mit Inselrundfahrt sind wir heute am 13.1. auf Inges ausdrücklichen Wunsch auf Mustique gelandet. Gerne wären wir auch mit Björn hierher gefahren, aber der Wind passte nicht. Heute ging es wunderbar. Die Zahlungsmodalitäten der Mooringgesellschaft nutzend (egal ob man eine oder drei Nächte bleibt, es kostet immer 200 EC, ca 63 Euro), werden wir mal ohne spezielle Aufgaben drei Tage an einem Ort zubringen und genießen, dass alle wesentlichen Systeme nun laufen. (dreimal auf Holz geklopft). Inge bereitet auch schon die nächsten Artikel vor, die wieder an den alten Stil anknüpfen werden.

 

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