Champagner für Arme

In dem warmen Klima wird viel getrunken. Mit einem Wassermacher, der Salz- zu Süßwasser umwandelt, ist auch die Proviantierung kein Problem mehr. Eines Tages kommt man aber an den Punkt, wo alle Sirupsorten und tropische Frischsäfte diese eine Sehnsucht nach sprudelndem Mineralwasser nicht mehr stillen können.

Wir begeben uns deshalb auf die Suche, um Sodastream mit Glasflaschen zu finden. Die Internetrecherche ergibt schnell, dass wir das Gehäuse inclusive der Glasflaschen besser aus Hamburg mitbringen. Auch die Wasser verwöhnten Franzosen kaufen lieber im Supermarkt Mineralwasser, wo sie zwischen gefühlt 8 Sorten wählen können, statt selbst Wasser zu produzieren. Das Leitungswasser schmeckt vermutlich auch nicht gut genug.

Björn bringt die Anlage mit, kann aber den CO2 Zylinder nicht im Flieger mitnehmen. Wir müssen also mit einem Leihwagen nach Fort de France, wo wir in abgelegener Gegend, in einem Hinterhof, einen Anbieter dieser Flaschen finden.

Wir bezahlen 98€ für 2 Flaschen und werden mit dem Hinweis, dass wir sie ja für je 20€ wieder auffüllen könnten, entlassen. Ducos sei die nächstliegende Ort, auch nicht gerade zu Fuß zu erreichen.

Es soll ja Leute geben, die gerne Champagner trinken. Andere begnügen sich mit dem Surrogat.

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